Die wichtigsten Botenstoffe im Gehirn 

 

„ Für die gesunde Seele oder Geist, ist die richtige natürliche Verteilung folgender  

  Botenstoffe im Gehirn erforderlich“:

 

Noradrenalin:                   Erregt, aktiviert, macht wach.Eine Störung  des noradrenergen  

                                      Systems wird ebenso als mögliche Ursache einer Depression  

                                      gesehen, wie ein Mangel an Serotonin.

 

Betaendorphin:              Mehr als ein Schmerzkiller. Bei Mangel-> Depressionen.

                                      Steuerung des Wachheitsgrades und der Aufmerksamkeit. 

                                      Gehört zur Gruppe der Ketechoamine und wir aus den Aminosäuren

                                      Tyrosin (halb essentiell) und Phenylanalin (essentiell) gebildet.  

                                      Besteht aus einer Kette von 31 essentiellen und nicht essentiellen

                                      Aminosäuren. Wenn da durch Fehlernährung Aminosäuren, wie  

                                      Lysin fehlen, was dann????  

                                     ( Das Lysin wird z.B. beim Backvorgang zerstört bzw. in eine  

                                       schädliche Verbindung verwandelt (ähnlich dem Acrylamid beim  

                                       erhitzen von Kohlehydraten>120°)) 

 

Oxytoxin:                       Vertrauensbildenes Hormon, für Liebe , Sex u.s.w. verantwortlich

 

Serotonin:                        Emotionale Ausgeglichenheit, Gelassenheit, innerer Friede. Ist für

                                       Anpassungsleistungen an soziale Anforderungen wie Kollegialität,  

                                       Ausgeglichenheit und gute Laune zuständig.

 

                    

Dopamin:                                Botenstoff des Glückes, der Lust, des Vergnügens, des Lernens,  

                                       des Erinnerungsvermögens, des Kurz- und Langzeitgedächtnisses.

                                       Eine Dopaminverarmung führt zu einer Antriebs- und       

                                       Aktivitätsverminderung, sowie zu einer erhöhten Depressivität und

                                       Libidoenschränkungen.

 

Acetylcholin:                    Ist einer der am weitesten verzweigten Neurotransmitter. Es  

                                       vermittelt z.B. die Erregungsleitung zwischen Nerv und Muskel an  

                                       der neuromuskulären Endplatte, es bewirkt die Übertragung von der

                                       ersten auf die zweite der beiden hintereinander geschalteten  

                                       Nervenzellen im vegetativen Nervensystem und ist außerdem für  

                                       die Gedächtnisleistung unentbehrlich.

                                       Es scheint an Lernprozessen beteiligt zu sein.

                                       Es ist Blutdrucksenkend, beschleunigt die Darmbewegung,    

                                       erhöht die Drüsensekretion und sorgt für die Kontraktion der  

                                       Skelettmuskulatur. 

 

GABA                              Gamma-Amino-Buttersäure wird aus Glutaminsäure gebildet und

                                        ist der wichtigste inhibitorische ( dämpfende )Neurotransmitter im  

                                        Zentralnervensystem. Bei Stressreaktionen einen beruhigenden  

                                        Effekt und ist an der Gedächtnisbildung maßgeblich beteiligt.

 

Glutaminsäure                 Fungiert als Neurotransmitter im ZNS. Als erregender Botenstoff  

                                        ist Glutaminsäure ein Antagonist zu GABA.  

                                        Wurde früher bei Lernschwierigkeiten eingesetzt.  

                                        Ein Zuviel ist nervenzellschädigend.

 

Deshalb keine Nahrungsmittel mit Geschmacksverstärker Glutamat zu sich nehmen!

 

Glycin                              Die Aminosäure Glycin ist Gleichzeitig Neurotransmitter, sie  

                                        wirkt erregungsdämpfend und entfaltet ihre Wirkung in den  

                                        Nervenzellen des Rückenmarks und im Hirnstamm. Dadurch ist  

                                        Glycin an der Regulierung der Bewegungsabläufe beteiligt. Im  

                                        Gehirn wirkt es als Coagonist an Glutamatrezeptoren und hat  

                                        deshalb einen positiven Einfluss auf Gedächtnis- und   

                                        Aufmerksamkeitsstörungen.

 

Cortisol                            Es ist das wichtigste Stresshormon, was bei psychischem oder  

                                        physischem Stress aus der Nebennierenrinde unter Einfluss des  

                                        Gehirns (Hypothalamus) und der Hirnanhangdrüse( Hypophyse)  

                                        gebildet und ausgeschüttet wird.

                                        Anders als beim Adrenalin wird Cortisol auf  Vorrat gebildet und  

                                        steht morgens zwischen 7:00 und 8:00 Uhr für die Tagesaktivität   

                                        und die Stressbewältigung maximal bereit.

 

Zum Beispiel einer der vielen Vorgänge im Gehirn:  

Dopamin in Verbindung mit Noradrenalin,  

Betaendorphin und Serotonin sind für unsere Glücksgefühle zuständig!


 Die empfindliche Störung der Verteilung der o.g.  wichtigsten Botenstoffe,  

 lässt die Seele krank werden!

Die Rohstoffe in Form von Aminosäuren liefert der Darm!

Deshalb ist die Ernährung d.h. die Zufuhr der 8-11 essentiellen Aminosäuren, der Vitamine, 

Mineralien, der Spurenelemente, der Enzyme, sowie bioaktiven Pflanzenstoffe, aus frischen, 

rohen, lebendigen ( unraffinierten ) LEBENSMITTELN  

der Ausgangspunkt bzw. die Bedingung für einen gesunden    Körper und Seele!


 


Hormoneller Regelkreis

"Abgabe, Konzentration und Wirkung der Hormone unterliegen einem hormonellen Steuerkreis. Dieser ist meist mehrstufig aufgebaut und sieht bei den meisten Hormondrüsen ähnlich aus. Der Hypothalamus als unterster Anteil des Zwischenhirns ist dabei das übergeordnete Steuerorgan der endokrinen Drüsen. 

Der Hypothalamus gibt die so genannten Releasing-Hormone ab, die in der nachgeordneten Hypophyse die Ausschüttung eines glandotropen Hormons veranlassen.

Dieses glandotrope Hormon wirkt dann auf eine periphere endokrine Drüse ein und regt diese zur Produktion eines dritten,effektorischen Hormons an.

Das effektorische Hormon sorgt dann schließlich über Rezeptoren im Gewebe für die endgültige Wirkung. Die Konzentration dieses effektorischen Hormons im Blut wird ständig gemessen und den zentralen Steuerorganen (Hypophyse, Hypothalamus) rückgemeldet, die dann bei Konzentrationsveränderungen die Abgabe ihrer eigenen Hormone steigern (positives Feed-back) oder vermindern (negatives Feed-back).

Nicht alle Hormone unterliegen diesen standardisierten Regelkreisen. Manche Hormone, wie z.B. das im Hypophysenhinterlappen gespeicherte Oxytocin und das Vasopressin, überspringen die Ebene der peripheren endokrinen Drüse und wirken direkt auf die Zielzelle.Hormone der Bauchspeicheldrüse (InsulinGlucagon) werden beispielsweise völlig unabhängig von Hypothalamus und Hypophyse ausgeschüttet."


 
"Hormone - Übersicht gesamt"

  

 

  




  

adrenocorticotropes H. (ACTH)

  

  

Endorphine

  

  

luteinisierendes H.

  

  

Secretin

  

  

Adiuretin (Vasopressin)

  

  

Erythropoietin

  

  

Melanocyten-stimulierendes H.

  

  

Serotonin

  

  

Adrenalin / Noradrenalin

  

  

Estrogene

  

  

Melatonin

  

  

somatotropes H.

  

  

Aldosteron

  

  

Follikel-stimulierendes H.

  

  

MSH-Inhibiting-H.

  

  

Testosteron

  

  

Androgene

  

  

Gastrin

  

  

MSH-Releasing-H.

  

  

T   3, Triiodthyronin

  

  

Androstendion

  

  

Gestagene (insb.   Progesteron)

  

  

Neuropeptid Y

  

  

T   4, Tetraiodthyronin

  

  

Calcitonin

  

  

Growth-Hormon-Inhibiting-H.

  

  

Oxytocin

  

  

Thymopoietin

  

  

Cholecystokinin

  

  

Growth-Hormon-Releasing-H.

  

  

pankreatisches   Polypeptid

  

  

Thymosin

  

  

Corticotropin-Releasing-H.

  

  

Glucagon

  

  

Parathormon

  

  

Thyreotropin-Releasing-H.

  

  

Cortisol

  

  

Gonadotropin-Releasing-H.

  

  

Prolactin

  

  

Thyreoidea-stimulierendes   H.

  

  

Cortison

  

  

Insulin

  

  

Prolactin-Inhibiting-H.

  

  

vasoaktives   intestinales Peptid

  

  

Dehydroepiandrosteron

  

  

Leptin

  

  

Prolactin-Releasing-H.

  

  

 

  


Die essentiellen Aminosäuren im Überblick:

01 Tryptophan(essentiell)

Diese Aminosäure ist essentiell und wirkt als natürliches Mittel gegen Depressionen, als Vorstufe des Serotonins.( Glückshormon)  

 

Tryptophanreiche Kost auf nüchternen Magen, einen kleinen Dauerlauf von 3-6 Km

oder ½   Stunde Liebe machen oder ½ Stunde den Rasen mit der Sense bearbeiten oder

½ Stunde Gymnastik u.s.w. Hauptsache  schwitzen!

Dann bildet sich SEROTONIN, Du bist glücklich und der Appetit schwindet.

Man kann auch zur Arbeit joggen oder, wie mein Bruder jeden Tag 20 Km mit Fahrrad,

egal Hauptsache schwitzen.

 

Tryptophan hilft weiterhin beim Einschlafen, verringert die Schmerzempfindlichkeit, gegen Depressionen und Migräneschmerz.

 

Hilft bei der Verminderung von Angst und Stress.

Linderung einiger Symptome von biochemischen Störungen im Körper, die durch Alkohol ausgelöst werden, und ist eine Hilfe beim Alkoholentzug.

 

Enthalten in:

Hüttenkäse, Fisch, Bananen, Datteln, Erdnüssen, Getreide, Fenchel, Löwenzahn, Endivien, Rettich, Bohnen, Joghurt, Huhn

 

02 Phenylanalin(essentiell)

 

Phenylanalin wird im Körper und speziell im Gehirn in die Neurotransmitter Dopamin, Noradrenalin und Adrenalin umgewandelt.

 

Gerade das Noradrenalin, meist als Norepinephrin bezeichnet ist es wichtig für unsere Stimmungslage, aber auch für das Essverhalten.

So meldet es doch dem Gehirn einen vollen Magen und unterdrückt dadurch einen übermäßigen Hunger.
Das gebildete Dopamin ist der Botenstoff des Glückes, der Lust, des Vergnügens, des Lernens, des Erinnerungsvermögens, des Kurz- und Langzeitgedächtnisses.

Die essentielle Aminosäure Phenylanalin ist unter anderem an der Bildung des Schildrüsenhormons Thyroxin beteiligt, das eine erhebliche Rolle beim raschen Stoffwechselumsatz bei der Nahrungsaufnahme spielt.

Die Aminosäure beeinflusst ebenfalls das Suchtverhalten und unterstützt die geistige Fitness.

Sie steigert das sexuelle Interesse, verbessert das Gedächtnis und die geistige Beweglichkeit.

 

Lindert Depressionen und Schmerzen!

 

Enthalten in:

Hüttenkäse, Brotgetreide, Sojaprodukte, Mandeln, Erdnüsse, Limabohnen, Kürbiskerne, Sesamsamen, Spirulina

 

03 Methionin (essentiell, schwefelhaltig)

 

Die essentielle Aminosäure Methionin hilft in manchen Fällen der Schizophrenie

 

Sie ist für die Leber äußerst wichtig.

Sie hilft bei der Regeneration von Leber- und Nierengewebe, sowie bei der Erhöhung der Produktion von Lecithin in der Leber.

Methionin unterstützt den Abbau von überschüssigem Fett in der Leber und auch im Blut.

Es hat sich weiterhin gezeigt, dass Methionin Verstopfungen in den Arterien durch Auflösung

von Fettsubstanzen verhindern kann. Eine einseitige Sojaernährung ( methioninarm ) führt zu Lebervergrößerungen.

Durch Methionin wird auch erst die Bildung von der Aminosäuren Cystin und Taurin ermöglicht.

Es fördert die Östrogenbildung.

Es findet eine bessere Wundheilung statt, der negative Stress wird gesenkt und hemmt mit Cholin (B-Vitamin) und Folsäure (B9) die Tumorbildung.

Ein Mangel bringt Probleme beim Urin lassen und führt zu Ödembildungen.

 

Enthalten in:

Hüttenkäse, Brotgetreide, Sojaprodukte, Mandeln, Erdnüsse, Limabohnen, Kürbiskerne, Sesamsamen, Spirulina

 

04 Isoleucin(essentiell)

 

Die essentielle Aminosäure Isoleucin zeigt ihren Mangel als Schwund von Muskelmasse an. Deshalb achtet auf die normale Zufuhr. 

 

Enthalten in:

Getreide( unerhitzt), Linsen, (Eiweiß, Eigelb, Cambert, Brikäse, Fleisch (alle Sorten) )

 

05 Leucin(essentiell)

Auch die essentielle Aminosäure

Leucin hilft gegen Muskelabbau, denn eine gute Muskulatur ist gut für die Fettverbrennung.

 

Enthalten in:

Getreide( unerhitzt), Linsen,( Eiweiß, Eigelb, Cambert, Brikäse)

 

06 Lysin(essentiell)

 

Die essentielle Aminosäure Lysin wertet die Proteinqualität der pflanzlichen Nahrungsmittel auf. Sie wird in Backwaren durch die Hitzeeinwirkung unverdaulich, und der Bäcker verwendet lysinarmes Mehl ( wie das funktioniert habe ich nicht gefunden und wie ist das beim Fleisch?), aber dadurch haben z.B. Cornflakes fast kein Protein und sind damit wertlos!

Lysin wird für Ausbesserungen am Gewebe und für die Produktion von Antikörpern, Hormone und Enzyme benötigt.

 

Wichtig:

Isst man zu viel Backwaren, vor allen Dingen Weißmehlprodukte und zu viel

Gekochtes, dann ist die Zellbildung nicht mehr optimal und z.B. die Haut von

jungen Menschen gleicht sich immer mehr der, der alten Menschen an.

( rasante Alterung )

 

Abhilfe:

Nicht zu viel Brot, Brötchen und Kuchen essen!!! ( Diese Nahrungsmittel leben nicht mehr!) 

Stattdessen Frischkornmüsli,( Eier, Fisch), Obst, Gemüse 

 

07 Threonin(essentiell)

 

Die essentielle Aminosäure Threonin ist für die Antikörperproduktion wichtig und in Verbindung mit den Vitaminen B3 und B6, sowie Magnesium positive Wirkungen auf den Fetthaushalt.  

Ein Zuviel, erzeugt Harnsäure

 

Enthalten in:

Getreide( unerhitzt), Eiweiß, Eigelb, Cambert, Brikäse

 

08 Valin(essentiell)

 

Die essentielle Aminosäure Valin ist Energielieferant für die Muskelzellen.

 

Enthalten in:

Getreide( unerhitzt), Eiweiß, Eigelb, Cambert, Brikäse

 

09 Thyrosin(halbessentiell)

 

Wird eigentlich aus den Aminosäuren Phenyanalin und Methionin gebildet, wird jedoch bei PKU, Depressionen oder Angstzuständen direkt verabreicht. 

 

Enthalten in:

Getreide( unerhitzt), Eiweiß, Eigelb, Cambert, Brikäse,

Bananen, Avocados, Limabohnen, Sesamsamen, Kürbiskernen,( Milchprodukte)

PKU:

Phenylketunurie, hier kann die essentielle Aminosäure Phenylanalin nicht mehr vom Körper 

s.O. umgewandelt werden, weil ein Enzym fehlt, was zu Schwachsinn führen kann. 

Bedarf an Aminosäuren in g/Tag nach Rose b.z.w. Handbuch Biochemie 

Threonin      0,50 g/Tag 

Metheonin   1,10 g/Tag 

Valin           0,80 g/Tag 

Leucin        1,10 g/Tag 

Isoleucin     0,70 g/Tag 

Phenynalin  1,10 g/Tag 

Tryptophan  0,25 g/Tag 

 

Mittlerweile habe ich auch eine Richtwerttabelle gefunden, bei der man je nach Körpergewicht, die jeweilige essentielle Aminosäure berechnen kann,das werde ich als Download nachreichen. Eine zu genaue Berechnung macht aber hier keinen Sinn, es sei denn es liegen Störungen körperlicher oder seelischer Art vor, dann macht es Sinn das Körpergewicht miteinzubeziehen. 

Um den Körper wieder in die Reihe zu bekommen kann man übergangsweise essentielle Aminosäuren in Tablettenform zu sich nehmen, aber Frischkost nicht vergessen!!!!!

Besser ist natürlich sich radikal umzustellen auf Urkost, aber das schaffen die Wenigsten,

dann würden jedoch die körperlichen Schäden minimiert.  

Die nicht essentiellen Aminosäuren im Überblick:

01 Glycin ( nicht essentielle Aminosäure ) 

Glycin ist ein wichtiger Bestandteil des Proteins Glutathion, das im Körper als Radikalfänger 

arbeitet und so reaktive Stoffe unschädlich macht, bevor diese empfindliche Zellbestandteile 

schädigen können.Mit etwa 33 % ist Glycin außerdem die am häufigsten vertretene 

Aminosäure des Kollagens. Dieses Strukturprotein des Bindegewebes ist ein wichtiger 

Bestandteil von Knochen, Zähnen, Haut und Sehnen.

Bei einem Mangel an Glycin werden daher als erstes Kollagene abgebaut.

Die Betroffenen fühlen sich dann oft erschöpft. 

Glycin wird auf verschiedenste Art gebildet.

Unter anderem aus der nichtessentiellen Aminosäure Serin

Hierbei entstehen zusätzlich zum Glycin auch Vorstufen für Thymin, einem Baustein unserer

 Erbsubstanz(DNA). An der Bildung der Purine, bei denen es sich ebenfalls um Basen unserer

 handelt, ist Glycin direkt beteiligt.

Glycin spielt eine wichtige Rolle bei der Synthese von Hämoglobin, dem eisenhaltigen

Farbstoff der roten Blutkörperchen, das der Sauerstoffbindung dient.

Die organische Säure Kreatin wird ebenfalls aus Glycin gebildet.

Sie versorgt die Muskelzellen mit Energie und ist hier vor allem für die Kontraktion nötig.

Glycin ist außerdem an de Synthese von Gallensäure beteiligt, die der Fettverdauung dient.

Weiterhin regt die Aminosäure das Immunsystem an und kann Infektionen des Darms und 

anderer Organe abschwächen.

Untersuchungen haben gezeigt, dass auch durch Alkoholmissbrauch verursachte 

Leberschäden durch Glycin gemildert werden können. 

Die Aminosäure Glycin ist Gleichzeitig Neurotransmitter, sie wirkt erregungsdämpfend und 

entfaltet ihre Wirkung in den Nervenzellen des Rückenmarks und im Hirnstamm. Dadurch ist  

Glycin an der Regulierung der Bewegungsabläufe beteiligt. Im Gehirn wirkt es als Coagonist an

 Glutamat Rezeptoren und hat deshalb einen positiven Einfluss auf Gedächtnis- und 

Aufmerksamkeitsstörungen.


02 Alanin ( nicht essentielle Aminosäure ) 

Alanin wird von Körper aus anderen Aminosäuren, aber auch aus Pyruvat hergestellt. 

Bei Energiebedarf oder Glukosemangel wird über mehrere Zwischenstufen aus der 

Aminosäure Zucker synthetisiert.

Zu einer Alanin Mangel Ernährung kommt es, wenn über längeren Zeitraum allgemein keine,

oder nur sehr wenige Proteine aufgenommen werden.

Über Auswirkungen liegen noch wenige Erkenntnisse vor.

Eine Unterzuckerung allerdings kann durch zu geringe Alanin Mengen im Körper ausgelöst 

werden.

Eine Prostatavergrößerung und dem damit verbundenen schmerzhaften Wasserlassen 

können durch die Gabe von Alanin, Gluaminsäure und Glycin gelindert werden.

Enthalten in:

Im Fleisch, in Sojaprodukten und in Molkereiprodukten 


03 Serin ( nicht essentielle Aminosäure )

 Wird im Körper aus den Aminosäuren Threonin, Glycin und aus Glukose hergestellt.

  Serin ist ein wichtiger Bestandteil zahlreicher Enzyme, sondern spielt als 

Phosphatdidyl-Serin   eine entscheidende Rolle bei der Reizübertragung der Neuronen 

und gehört auch zum   Grundgerüst vieler Membranen.

Dabei liegt es in den Zellmembranen des Gehirns in besonders hoher Konzentration 

vor und steht hier im Kontakt zu vielen intrazelluleren Proteinen.

Ein Mangel an Serin führt zu Konzentrationsstörungen und Unaufmerksamkeit.

Die Gabe von Phosphatidyl-Serin führt zu besserem Kurzzeitgedächtnis und 

Erinnerungsvermögen.

Die beiden Aminosäuren Cystein und Thyptophan können aus Serin hergestellt werden.

Ach der Neurotransmitter Acetylcholin wird über mehre Zwischenstufen aus Serin 

gebildet.Dieser für die Informationsübertragung im Nervensystem nötige Stoff, sorgt 

beispielsweise für die Kontraktion der Skelettmuskulatur.

Eine Überdosierung von Serin durch Nahrungsergänzungsmittel, führt in schlimmen 

Fällen zu Bluthochdruck oder Psychosen.

Ein Mangel kommt sehr selten vor, da Serin auf verschiedenen Wegen im Körper 

hergestellt wird. ( Essstörungen oder Nahrungsmangel ) 

 

04 Cystein ( nicht essentielle Aminosäure ) 

Wird im Körper von der Leber aus den Aminosäuren Methionin und Serin hergestellt.

Es kommt gehäuft in in den Faserproteinen( Keratin ), menschlichen Haaren und Nägeln vor, 

hat eine ebenso große Bedeutung bei der Bildung von Knorpel, Knochen und Haut.

Freies Cystein ist sehr instabil und geht leicht durch chemische Reaktionen unwiederbringlich 

verloren. Um dennoch eine kontinuierliche Versorgung der Aminosäure für die Proteinsynthese

 zu gewährleisten, können alle Zellendes menschlichen Körpers, vor allen Dingen die Leberzellen, aus Cystein und zwei weiteren Aminosäuren das Speicherpeptid 

Glutathion (GSH) herstellen.

Glutathion speichert nicht nur enorme Mengen des Cysteins, sondern spielt darüber hinaus 

eine entscheidende Rolle bei der Entgiftung schädlicher Stoffe, da es stabile Komplexe mit 

diesen bildet, die dann über die Nieren ausgeschieden werden können.

Glutathion fängt freie Sauerstoff-Radikale, indem es selber Elektronen abgibt.

Auf diese Weise schützt das Cystein-haltige Peptid die Zellbestandteile vor einer schädlichen 

Oxidierung. Dies beugt nicht nur dem Absterben der Zellen und damit dem 

Alterungsprozess vor.

Nach neuesten Studien schützt Glutathion möglicherweise auch vor Alzheimer, 

Parkinson und Multiple Sklerose.

Cystein ist Ausgangsstoff für die organische Säure Taurin, die für die Entwicklung des 

Nervensystems und der Herzfunktion, aber auch für die Funktion der Sehzellen im Auge 

wichtig ist.

Taurin verhindert die Bildung von Gallensteinen und regt die Fettverbrennung an, in dem 

es mit der Gallensäure reagiert.

Im gesamten Körper wirkt Taurin darüber hinaus als Osmoseregulator, was bedeutet, 

dass es den Flüssigkeitsstrom in der Zelle steuert.

Auf diese Weise sorgt Taurin dafür, dass die Zelle nicht durch einen zu hohen Innendruck 

geschädigt wird.

Gleichzeitig ist Cystein - in Zusammenarbeit mit Vitamin B5 - an der Bildung 

lebensnotwendiger Fettsäuren beteiligt, die wichtige Bestandteile der Zellmembranen sind. 

 

05 Aspatat ( nicht essentielle Aminosäure )  

Wird im menschlichen Körper aus Oxalacetat (Metabolit des Citratzyklus ) und auch 

aus der Aminosäure Asparagin.  

Zum Teil wird wird Aspartat als Bestandteil von Proteinen, aus der Nahrung aufgenommen.

( speziell tierische Nahrung )

Wird vom Körper zur Bildung von Proteinen herangezogen ) 

 

06 Asparagin ( nicht essentielle Aminosäure )   

Wird in der menschlichen Leber hergestellt.

Sie ist wasserlöslich und ähnelt strukturell der Aminosäure Asparaginsäure.

Die Aminosäure unterstützt den Körper bei der Entgiftung körperfremder Stoffe, 

da sie die Nierenfunktion anregt.

Asparagin ist Ausgangsstoff chemischer Botenstoffe ( Neurotransmitter ), die,

die Information einer zur nächsten Nervenzelle weitergeben.

Achtung:

Starkes Erhitzen von Lebensmitteln mit geringem Wassergehalt, die sowohl viel Asparagin als auch Stärke enthalten, führt zur Entstehung von krebserregendem Acrylamid. 

 

Vor allen Dingen passiert das bei langem Braten, Backen und Frittieren von Kartoffelspeisen und Getreideprodukten bei Temperaturen > 120 °. 

 

07 Glutamin ( halb essentielle Aminosäure )

Wird vom Körper in geringen Mengen selbst hergestellt.

In Stresssituationen z.B. nach Operationen oder bei chronischen Erkrankungen und 

im Alter ist die eigene Produktion von Glutamin nicht ausreichend.

Glutamin Mangel führt zum erhöhten Infektionsrisiko!

Eine Überdosierung mit Nahrungsergänzungsmitteln, die Glutamin enthalten, kann 

Haut kribbeln zur Folge haben.

 

Bei Depressionen oder Epilepsie sollte auf Glutamin Präparate möglichst verzichtet werden, 

da diese die Symptome verstärken können.

Glutamin ist Bestandteil der Proteine, kommt im Körper auch ungebunden vor. So sind etwa  

20 Prozent aller freien Aminosäuren im Blutplasma, Glutamine, die dem Körper auf diese 

Weise als wichtige Energiequelle dienen.

Am häufigsten liegt freies Glutamin allerdings in Muskelzellen vor.

Enthalten in:

Milchprodukten, Soja, Weizen, und Fleisch 

 

08 Arginin ( nicht essentielle Aminosäure ) 

 

Arginin stellt der Körper selbst her, jedoch Kleinkinder, Schwangere, Menschen mit Bluthochdruck und Arterien Verkalkung benötigen mehr Arginin.

Da Arginin Bestandteil der meisten Proteine ist, wird sie in großen Mengen benötigt.

Mangelerscheinungen: 

Schlechte Wundheilung, erhöhte Infektionsanfälligkeit und ein krankhaft erhöhter Gehalt an 

Ammoniak im Blut und eine Reihe von Gefäßerkrankungen. 

Überschuss:

Magenprobleme mit Durchfall und Übelkeit

Enthalten in:

Nüssen, Sojabohnen, Buchweizen, Schwein, Huhn und Fisch

Vom Schweinefleisch wird abgeraten ! 

 

09 Tyrosin ( nicht essentielle Aminosäure )

 

Tyrosin ist Baustein fast aller Proteine und wird unter anderem aus der essentiellen 

Aminosäure Phenylanalin gebildet.

Besondere Bedeutung hat die Aminosäure in solchen Eiweißen, die an der 

Signalübertragung beteiligt sind.

Tyrosin ist Ausgangsstoff unterschiedlichster Hormone.

So werden Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin aus Tyrosin gebildet.

Tyrosinmangel kann im schlimmsten Fall zu Depressionen führen.

Bei einem extremen Mangel an Tyrosin, kann es in Folge des Melatonin Mangels zu 

Albinismus und in Folge des Tyrosin Mangels zu Missbildungen, Minderwuchs und 

Sprachstörungen kommen.

Medikamente, die Tyrosin enthalten, zeigen bei leichten Depressionen gute Erfolge 

und helfen auch bei Alkohol- b.z.w. Zigarettenentzug.

Sie helfen auch die Leistungsbereitschaft und Motivation zu steigern. 


10 Prolin ( nicht essentielle Aminosäure ) 

Wird aus Glutaminsäure vom Körper selbst hergestellt.

Bei langwierigen Erkrankungen und im Alter reicht die körpereigene Prolin Synthese 

manchmal nicht mehr aus

Sehr häufig findet sich Prolin in den Proteinen des Bindegewebes, in Knochen und in Knorpel.

Hier wird es infolge eines Mangels als erstes abgebaut.

Prolin ist nicht nur ein wichtiger Baustein des Bindegewebes, sondern schützt vor 

dem Abbau des Kollagens. 

Ein Mangel kann zu Gelenkproblemen führen.

Enthalten in:   

Fleisch, Milchprodukten und eher wenig in pflanzlichen Lebensmitteln 

11 Histidin ( nicht essentielle Aminosäure )

Wird vom Körper selbst synthetisiert.

Hat besondere Bedeutung beim Aufbau eisenhaltiger Moleküle, so etwa beim Speicherprotein Ferritin und verschiedenen Enzymen. Es ist an verschiedensten Stoffwechselvorgängen und Mechanismen beteiligt.

Da Histidin im roten Blutfarbstoff Hämoglobin und im muskulären Myoglobin Bindungsort für das Eisenatom ist, ist es für den Sauerstofftransport im Körper, aber auch für die Pufferung des pH-Wertes im Blut von hoher Bedeutung. In den Mitochondrien, den Kraftwerken unserer Zellen bindet es ebenfalls Metallionen und ist dadurch an so wichtigen Stoffwechsel wie der für die Energiegewinnung nötigen Atmungskette beteiligt. 

Das Gewebshormon Histamin wird im Körper aus Histidin hergestellt.

Dieses spielt unter anderem eine zentrale Rolle bei der Abwehr unseres Immunsystems 

gegen Fremdstoffe.

Histamin bewirkt hierbei, dass Flüssigkeit in das betroffene Gewebe eintritt und es zu einer,

oft Haut juckenden und mit Hautrötung verbundenen  Entzündungsreaktion kommt, um die 

Eindringlinge zu beseitigen.

Gleichzeitig aktiviert die Ausschüttung von Histamin weitere Leukozyten, um die 

Abwehrreaktion zu verstärken. 

Bei allergischen Reaktionen wir Histamin ausgeschüttet und setzt in diesem Fall 

unerwünschte Abwehrmechanismen in Gang. 

Weiterhin reguliert das Hormon die Magensäurekonzentration und löst Übelkeit 

und Erbrechen aus.

 

Auch unser Schlaf-Wach-Rhythmus wird durch Histamin geregelt, ebenso das Herz-

Kreislaufsystem, wobei Histamin unter anderem die Erweiterung der Gefäße beeinflusst.

Histamin steigert das Lustempfinden.

Bei Mangel:

Rheumatische Erkrankungen, wie Arthrites und auch Blutarmut 

Überschuss:

Angststörungen, Stress, Depressionen und Schizophrenie 


12 Glutathion ( nicht essentielle Aminosäure )

Wird vom Körper aus den Aminosäuren Cystein, Glutaminsäure und Glycin hergestellt. 

Glutathion ist ein Antioxidans, welches Schäden an Strukturen der Zellen zu verhindern  

in der Lage ist.Diese werden vornehmlich durch freie Radikale und Peroxide verursacht.

Freie Radikale kommen bei zahlreichen Gelegenheiten vor. Sie sind enthalten in verschmutzter

 Luft, Wasser und Nahrungsmitteln, besonders die mit Additiven und Konservierungsstoffen,  e.t.c. 

13 Ornithin ( nicht essentielle Aminosäure )

Spielt eine wichtige Rolle beim Stoffwechsel.

Ornithin hilft den Körper zu entgiften.

Wird Ornithin durch Nahrungsergänzungsmittel, in zu hohen Dosen zugeführt, kann  

das zu Magen-und Darmproblemen führen. 

 

Teilweise aus Lexikon der Vitalstoffe & Othomolekulare Medizin   

Ihr seht die nicht essentiellen Aminosäuren, sind so gut wie gar nicht in Pflanzen enthalten 

und der menschliche Organismus bildet sie selbst aus den essentiellen Aminosäuren.

Daher ist der Fleischgenuss für den Menschen eher schädlich!

Bisher wurden bei Darmuntersuchungen, ob der Mensch ein Fleisch oder Pflanzenfresser

immer lediglich die Darmlänge und  -form, offiziell untersucht!

Ich schlage einen anderen Weg. der Darm des Menschen ist eine biochemische Fabrik,

gleich "Gehirn 2", so wie ich beschrieben.

Er braucht lediglich 8 oder 9 essentielle Aminosäuren und der Rest, die 14 oder 13

nicht essentiellen Aminosäuren werden selbst im Darm oder Körper oder Gehirn des

Menschen gebildet. 

Fleisch enthält alle 22 der bisher bekannten b.z.w. öffentlich gemachten Aminosäuren, d.h. isst der  Mensch Fleisch werden Körperfunktionen außer Kraft gesetzt b.z.w. die nicht essentiellen Aminosäuren werden wieder ausgeschieden oder mit körpereigenen Mineralien neutralisiert oder im Bindegewebe eingelagert.

Das heißt dem Körper des Menschen entsteht eine Belastung, zusätzlicher Energieverbrauch oder auf die Dauer gesehen ein Schaden.

Beim fleischfressenden Tier scheinen 22 Aminosäuren essentiell zu sein!!!

Dahingehend sollte die Forschung zukünftig gerichtet sein!

Nicht böse sein liebe Doktoren, aber so denke ich als Ingenieur.

Übersicht der wichtigsten Vitamine

B 1 Thiamin,1-1,3mg/Tag  

 

-         Es wird das Stimmungsvitamin genannt, weil es einen guten Einfluss auf das    

          Nervensystem und die psychische Verfassung hat

-         Hilft bei der Behandlung von Gürtelrose

Enthalten in:     

-         Bierhefe, Vollkornerzeugnisse, Vollweizen, Sojabohnen, Eigelb, Fisch, Haferflocken,  

          Erdnüsse, Biofleisch, die meisten Gemüsesorten, Weizenkleie, Hülsenfrüchte und  

          Kartoffeln

 

B2 Riboflavin 1,2-1,5 mg/Tag  

-         Fördert Wachstum und Fortpflanzung

-         Gut für gesunde Haut und Fingernägel

-         Heilung von spröden Lippen, wunden Stellen im Mund und angeschwollener Zunge

-         Gut für das Sehvermögen, hilft bei ermüdeten Augen

-         Wirkt mit anderen Substanzen beim Abbau von Kohlehydraten, Fetten und Eiweiß

-         Lindert Migräneschmerz

-         Hilft bei Stress

       

B3 Niacin 13-17 mg/Tag   

          Wird im Körper mit Hilfe von B1, B2, B6 und Tryptophan gebildet! 

Behandlung von Psychosen.

Ein Mangel an Niacin, kann zu negativen Veränderungen der Persönlichkeit führen.

Bei einem Mangel an B1, B2 oder B6 kann der Körper kein Niacin aus Tryptophan bilden.

 

-         Senkt Cholesterin und Triglyceridwerte

-         Hilft beim Fettstoffwechsel, fördert ein gesundes Verdauungssystem,lindert Störungen

          in Magen und Darm.

-         Senkt zu hohen Blutdruck

-         Steigert die Energie durch richtige Nahrungsverwertung

 

Enthalten in:   

          Fisch, mageres Fleisch, weißes Geflügelfleisch, Vollweizenprodukte, Bierhefe,    

          Weizenkeime, Eier, geröstete Erdnüsse, Avocado, Datteln, Feigen, Backpflaumen

 

*B6 Pyridoxin  1,2-1,5 mg/Tag  

 

-         In Verbindung mit B12 und Folsäure baut es die Aminosäure Homocystein ab  

          und Hilft das  Herzinfarktrisiko erheblich zu vermindern.

-         Wichtig für die Eiweiß und Fettaufnahme.

 

Enthalten in:

          Bierhefe, Weizenkeime, Leber, Fisch, Sojabohnen, Zuckermelonen, Bananen,    

          Naturreis, Eier, Hafer, Erdnüsse,Walnüsse

 

*B12 Cobalamin  3 µg/Tag  

 

-         Hilft mit B6 und Folsäure beim Abbau von Homocystein und senkt das      

          Herzinfarktrisiko

 

-         Hilft Fette, Kohlehydrate und Eiweiß richtig zu verwerten

-         Bietet Schutz gegen Krebs der durch Rauchen verursacht wird

 

Enthalten in:    

 

         Bierhefe, Leber, Fisch, Eier, Käse, Milch, Rind- u. Schweinefleisch, Petersilie,

         Beinwell und Gemüse das nicht zu sehr geputzt wird!


 

Wenn die Darmflora gesund, dann bildet der Darm das B12, wie bei den Tieren, jedoch

Unkrautvernichtungsmittel, wie Glyphosat, oder Gülle von Haustieren, die mit Antibiotika 

und Jod behandelt, zerstören die im Humusboden befindlichen Bakterien und somit

bekommen Mensch und auch die Tiere immer häufiger einen B12-Mangel!

                         

Kleine Mengen ( 80 µg/Tag ) helfen die Knochen zu stärken und so der Osteoporose vorzubeugen!


B12 ist mit das wichtigste Nervenvitamin und zur Botenstoffbildung, wie Serotonin 

und Dopamin unbedingt erforderlich!

Bei Unterversorgung können seelische Defekte wie , Psychose, Schizophrenie mit

negativem Aspekt, Demenzerscheinungen, aber auch Depressionen und hier häufig

manische Depressionen auftreten!

Wenn B12 dann schnell zugeführt wird verschwinden diese Symptome meist nach etwa

1-2 Wochen! Nach ca. 6 Wochen ist man dann wieder hergestellt!

Meist kann man das rechtzeitig an einer Anämie, Schuppenflechte in der Bauch- und

Hüftrückenregion, oder schuppige Stufen an einzelnen Fingernägeln erkennen!


 

 

* Cholin  500 mg-900 mg/Tag  (B-Vitamin)

-         Hilft den Cholesterinspiegel unter Kontrolle zu halten

-         Entgiftet

-         Hat eine beruhigende Wirkung

-         Hilft bei Gedächtnisschwund und Alzheimer ( dann täglich1-5g)

Enthalten in:  

          Eigelb, Hirn, Herz, grünes Blattgemüse, Bierhefe, Leber, Weizenkeime, Lecithin,  

          Hülsenfrüchte, Frischmilch (Auszugsmilch)

*B9 Folsäure  180-200 µg/Tag  

-         Senkt den Homocysteinspiegel und reduziert das Herzinfarktrisiko

-         Schützt vor Darmparasiten und Lebensmittelvergiftungen

-         Wirkt schmerzstillend, beugt Anämien vor

Enthalten in:

         Dunkelgrünes Blattgemüse, Karotten, Torula- Hefe, Leber,Eigelb, Zuckermelonen,  

         Aprikosen, Kürbis, Avocado, Sojabohnen,Vollkorn Roggenmehl,Weizenkeime

 

*B5 Panthenol  10mg/Tag  

 

-         Antistress Vitamin

-         Wichtig für die Umwandlung von Fett und Zucker in Energie

-         Lebenswichtig für das richtige Funktionieren der Nebennieren

 

Mangel:

           Depressionen,Schlafstörungen

           Niedriger Blutzuckerspiegel

           Geschwüre am Zwölffingerdarm

           Haut und Blutschäden

 Enthalten in:   Eier, Lachs, Brokkoli, Spinat, Haferflocken, Buchweizen


*Biotin (Coenzym R o. Vitamin H; 100-300 µg/Tag)

 

          Stellt der Körper eigentlich selbst her ( wie Haut und Haar )

          Mangel: Haarausfall, Depressionen

Enthalten in:  

          Eigelb, Sojabohnen, Bierhefe, Reis, Haferflocken, Nüsse,Spinat, Champignons,  

          Linsen, Bierhefe, Walnüsse, Brokkoli, Mandeln

Inosit    1g/Tag ( gehört zum B-Komplex)

-         Hilft bei der Senkung des Cholesterinspiegels

-         Hilft bei der Vorbeugung gegen Exzeme 

-         Hilft bei der Verteilung des Körperfettes

-         Hat beruhigende Wirkung

Enthalten in:  

          Leber, Bierhefe, Rinderhirn und -herz, Zuckermelone, Grapefruit, Obst, Rosine,    

          Weizenkeime, Vollkorngetreide, Erdnüsse, Nüsse, Kohl und Sojabohnen

 

          Ich habe hier leider keine Mengenangaben gefunden!

 

*Vitamin C     60 mg/Tag  

          Unter anderem

-         Senken des Cholesterinspiegels im Blut

-         Senken von zu hohem Blutdruck

-         Gibt Schutz gegen viele Krebsarten

Enthalten in:  

         Zitrusfrüchte, Beeren, grünes Blattgemüse, Tomaten, Zuckermelonen, Kohlgemüse,   

         Kartoffeln, Paprika

 

Vitamin D    5-10  µg/Tag  

Mängel:

-         Rachitis

-         Schwerer Zahnverfall

-         Knochenerweichung

-         Altersbedingte Osteoporose


Unbedingt raus in die Sonne, denn wenn man sich vegan ernährt und gesund pflanzliche

Fette zu sich nimmt, dann schützt sich die Haut automatisch vor den UV-Strahlen!

Mit dieser Maßnahme ist eine ausreichende D-Vitaminbildung gewährleistet! 

 

Vitamin E     8-10 mg/Tag  

 

-         Verhindert die Oxidation von schlechtem Cholesterin

-         Hilft das Wachstum von Krebszellen zu vermeiden

-         Hat eine Harntreibende, blutdrucksenkende Wirkung

-         Verringert das Risiko von ischämischen Herzerkrankungen (Ateriosklerose) und   

          Schlaganfall

 

Die (*)gekennzeichneten Vitamine sind bei Erkrankungen der Seele vorrangig zu betrachten.

 

Angaben aus Earl Mindell, Vitaminbibel  

 

Wenn man jetzt Lebensmittel noch thermisch behandelt, oder sogar zu Tütensuppe,

Pulver b.z.w. ein Imitat fertigt, dann könnt Ihr sehen was übrig bleibt!!!!

 

Mineralien und Spurenelemente

Bei Mineralpräparaten ist darauf zu achten, das das betreffende Mineral ein Chelat ist d.h.  in eine organische Verbindung umgewandelt wurde, die der Körper auch verwerten kann!

Chrom ( 200µg/Tag )

-         Kann Blutdruck vorbeugen und ihn senken

-         Beugt Diabetes vor  

-         Hilfreich bei Vermeidung von Heißhunger auf Süßes und plötzlichen Energieabfall

 Enthalten in:

           Fleisch, Kalbsleber, Weizenkeimen, Bierhefe, Huhn, Maisöl, Muscheln, Tomaten,    

           Kopfsalat, Pilzen, Kakao 

Jod ( 150 µg/Tag)

-         Hilft bei der Verbrennung von überschüssigem Fett

-         Fördert das Wachstum

Mangel:  Unterfunktion der Schilddrüse 

Natürliche Quellen:

           Gemüse, Zwiebeln, Meeresfische, Kelp-Alge

Kalium   (  2000mg/Tag )

-         Senkung des Blutdruckes

-         Trägt zur Ausscheidung von Stoffwechselprodukten bei.

Enthalten in:

           Zitrusfrüchten, Zuckermelonen, Tomaten, Wasserkresse, allen grünen Blattgemüsen,  

           Minzblättern, Sonnenblumenkernen, Bananen, Kartoffeln.

 

Mangan (  2-5 mg )

 

-         Hilft bei der Aktivierung von Enzymen, die notwendig sind, um Biotin, Vitamin B1     

          und Vitamin B richtig zu verwerten

-         Notwendig für einen guten Knochenbau

-         Wichtig für die Bildung von Thyroxin( Haupthormon der Schilddrüse)

-         Wichtig für die richtige Verdauung von Lebensmitteln

-         Wirkt gegen Osteoporose

-         Verbessert Gedächtnis

-         Verringert nervöse Reizbarkeit

 

Beste natürliche Quellen:

           Vollgetreide, Nüsse, grünes Blattgemüse, Erbsen, rote Beete, Erdbeeren

Kalzium  (  700mg/Tag)

-         Sorgt für starke Knochen und Zähne

-         Vermindert das Risiko von Knochenschwund und Knochenbrüchen

-         Hilft das Risiko von Darmkrebs zu verringern

-         Lässt das Herz regelmäßig schlagen

-         Hilft bei der Regulierung des Körpergewichtes

Quellen:

          Sojabohnen, Torfu, Sardinen, Lachs, Erdnüsse,  Walnüsse, Sonnenblumenkerne,  

          Trockenbananen, Grünkohl, Brokkoli, grünes Gemüse 

Magnesium  (  300 mg/Tag )

-         Hilft bei der Verbrennung von Fett liefert Energie

-         Fördert ein gesundes Herzgefäßsystem und trägt zur Verhinderung eines    

          Herzinfarktes bei

-         Reguliert den Cholesterinspiegel

-         Hilft bei Magenverstimmungen und Verdauungsstörungen

-         Trägt zur Verhinderung von Kalkablagerungen, Nieren und Gallensteinen bei

 Beste natürliche Quellen:

          Vollkorngetreideprodukte, Leber, Geflügel, Fisch, Kartoffel, Feigen, Mandeln, Nüsse,  

          Samen und Kerne, dunkelgrünes Gemüse, Sojabohnen, Bananen, Beerenobst, Orangen

 

 Selen  (  30-70µg /Tag)

-         Schützt vor einigen Krebserkrankungen

-         Hilft das Risiko von Herzinfarkt und Schlaganfall zu senken

-         Mindert Hitzewallungen und Beschwerden in den Wechseljahren

-         Hilft bei der Vermeidung von Schuppen

 Beste natürliche Quellen:

          Meeresfrüchte, Fisch, Fleisch, Eier, Linsen, Spargel, Niere, Leber, Weizenkeime, 

          Kleie,Thunfisch, Zwiebel, Brokkoli, Knoblauch, brauner Reis

Vanadium  (  50 µg/Tag) 

-         Wirkt vorbeugend gegen Herzanfälle

-         Hilft bei der Regulierung von Insulin resistentem und Typ II-Diabetes

-         Verbessert die Nährstoffverteilung in den Zellen und erhöht die Energie

 

Beste natürliche Quellen:

          Fisch, Oliven, Vollkornprodukte

 Zink  (  12-15 mg /Tag)

-         Hilft bei der Bildung von Insulin

-         Bestandteil vieler lebenswichtiger Enzyme, z.B. der antioxidativ wirkenden  

          Superoxiddismutase (SOD)

-         Es ist für die Synthese der DNS notwendig

-         Hilft beim Abbau von Cholesterin Ablagerungen

-         Unterstützt die Behandlung von geistigen Störungen, z.B. Schizophrenie

 Beste natürliche Quellen:

          Fleisch, Leber, Geflügel, Meeresfrüchte, Weizenkeime,Bierhefe, Kürbiskerne, Eier, Käse

Mineralien und Spurenelemente aus Earl Mindell, Vitaminbibel  

Sekundäre Pflanzenstoffe 

Pflanzliche Nahrungsmittel enthalten bis zu 10.000 verschiedene Substanzen, die im Körper

wichtige Schutzfunktionen übernehmen können. 

Sekundäre Pflanzenstoffe werden in bisher folgende bekannte Gruppen eingeteilt:

- Carotinoide ( z.B. Beta-Carotin, Lycopin ) 

- Phytosterine ( z.B. Phytohormone, wie die Phytoöstrogene ) 

- Polyphenole ( z.B. Flavonoide ,Gerbsäuren)   

- Pflanzliche Amine-zum Beispiel Indol-3-Essigsäure

- Glycoside 

Viele sekundäre Pflanzenstoffe wirken als Antioxidanzien, andere haben hormonähnliche Wirkungen, senken den Cholesterinspiegel oder hemmen das Wachstum von Bakterien. 

Vitaminoide 

Es gibt zahlreiche Verbindungen in den Lebensmittel, die ebenfalls Vitamin ähnliche     

Aufgaben im Körper übernehmen.

Die Vertreter dieser Gruppe werden als Vitaminoide bezeichnet.

Diese Lebens notwendigen Substanzen werden mit der Nahrung aufgenommen beziehungsweise durch unseren Körper selbst gebildet.

Neben den Cholin, der Alpha-Liponsäure und dem L-Carnitin stellt beispielsweise das Coenzym Q10 ein solches Vitaminoid dar, das eine zentrale Funktion bei der Energieproduktion der Körperzellen einnimmt.

Aus www.vitalstoff-lexikon.de 

Fettsäuren, ihre Bedeutung 

Alle Fettsäuren, gesättigte und ungesättigte, sind von Bedeutung als Energielieferant.   

Sie unterstützen das Immunsystem und verhindern Depressionen

Ungesättigte Fettsäuren senken das Risiko koronarer Herzerkrankungen.

Omega-6-Fettsäuren, wie Linolsäure und Omega-3-Fettsäuren sind essentielle Fettsäuren.

Linolsäure kommt in:

Sonnenblumenöl, Sojaöl, Maisöl, Leinöl zu 70% vor.

Sie sind wichtige Blutfett- und Cholesterisenker.  

Sie spielen eine wichtige Rolle beim Aufbau aller Zellmembranen.

Omega-3-Fettsäuren kommen in:

Leinsamen, Walnüssen und( fettem Seefisch wie Lachs und Makrele) in  

ausreichender Menge vor.

Omega-6-Fettsäuren kommen in:

Pflanzenölen, wie Sonnenblumenöl, Weizenkeimöl, oder in Pflanzen Magarine vor.

30% des Energiebedarfs sollte man über Fette abdecken,

anteilig:

 - 10% gesättigte Fettsäuren

 - 13% einfach gesättigte Fettsäuren

 - Rest mehrfach ungesättigte Fettsäuren 

Probiotika 

Probiotika sind bestimmte Bakterien, die in ausreichender Menge in den Darm gelangen und sich hierbei positiv auf die menschliche Gesundheit auswirken.

Der menschliche Darm beinhaltet ca. zehnmal mehr Bakterien, als unser Körper Zellen besitzt. Voraussetzung für die probiotische Wirkung von Lebensmitteln ist, dass die Bakterien den Dickdarm lebend erreichen.

Die Bakterien werden von der Immunabwehr des Darms nicht angegriffen, sondern wie körpereigene Zellen behandelt.In ausreichender Menge tragen Probiotika zu einer stabilen Darmflora, gesunden Darmschleimhaut und Unterstützung des Darm eigenen Immunsystems bei.Sie verhindern das Ansiedeln von pathogenen Erregern und Pilzen im Darm und neutralisieren Giftstoffe. 

Prebiotika 

Prebiotika sind unverdauliche Stoffe. Sie gehören zur großen Gruppe der Ballaststoffe.

Sie fördern das Wachstum bestimmter nützlicher Darmbakterien und leisten damit einen positiven Beitrag zur Gesundheit.

Ein bekannter Vertreter der Prebiotika ist das Inulin, das z.B. aus Chicorèe gewonnen wird.